Die Bundeszentrale für politische Bildung hat gestern ein Themenheft zum Thema „Neue Medien – Internet – Kommunikation“ herausgegeben.

Wunderbar! Mit meinem IQ von 74 erhoffe ich mir natürlich einen Nutzen von dem darin befindlichen Artikel „Psychische Folgen der Internetnutzung“ von Prof.Dr. Nicola Döring und ihrem ganz brauchbaren Fazit:

Neben den hier angesprochenen Lebensbereichen Gesundheit, Identität, soziale Beziehungen kann das Internet auch in den Bereichen Bildung, Beruf, Konsum, Freizeit, Spiritualität oder Sexualität unterstützend eingesetzt werden.[20] Dabei ist es generell so, dass den Chancen des Internet zur Steigerung der Lebensqualität entsprechende Risiken gegenüberstehen, denen durch umsichtiges Verhalten und durch Internetkompetenz weitgehend ausgewichen werden kann, die manchmal aber unvermeidlich sind. So sind zwischenmenschliche Kontakte im Internet (wie auch sonst im Leben) zuweilen eben mit Enttäuschungen verbunden. [...]Eine exzessive Internetnutzung, die zwanghafte oder suchtähnliche Züge annimmt und auf Kosten anderer Lebensbereiche geht, wird nur bei einer Minderheit von Onlinern festgestellt. Diese so genannte Internetsucht tritt oft im Zusammenhang mit anderen problematischen Lebensumständen auf (etwa bei Arbeitslosigkeit, bei vorhandenen Depressionen oder bei Alkoholmissbrauch) und ist psychologisch bislang nicht als eigenes Krankheitsbild anerkannt.[22] Statt das Internet mit einer Droge gleichzusetzen, ist es psychologisch sinnvoller, nach den wahren Ursachen zu suchen, die zu einem selbst schädigenden Umgang mit dem Internet führen.

So weit so gut und interessant, aber dann den Sprung zum PC als Klima- und Umweltzerstörer zu machen, is zwar wichtig zu erwähnen, aber in dem Kontext des Artikels völlig fehl am Platz. Was schert mich das Klima, wenn es in meinem Spielesessel mollig warm ist und ich genügend Pizzen mit dem Pizzataxi herbeibestellen kann, mitsamt Alu-Cola…? Hehe ;-)

Für die Psychologie steht das Verhalten und Erleben des Individuums im Mittelpunkt. Folgen des Internet werden vor dem Hintergrund individueller und eben auch veränderbarer Gebrauchsweisen betrachtet – dies ist freilich nur ein kleiner Ausschnitt aus der Vielfalt der Wirkungen des Internet. Unbeachtet bleiben beispielsweise ökonomische Faktoren, die ausschlaggebend dafür sind, unter welchen Bedingungen Computer hergestellt werden oder welche Auswirkungen die Internetnutzung auf Umwelt und Klima hat.

Alles in allem, ein interessantes und lesenswertes Heftlein, hier als PDF zu haben!

Na super! ;-)

Ich habe noch nie etwas gewonnen. :-D

Und gerade kam folgende Email rein:

ipod_mail

Hallo Herr

kein Scherz, Sie sind unser 99.999 Sparbrief E-Mail Empfänger!
Herzlichen Glückwunsch! Sie sind ausgewählt, einen I-Pod Touch zu gewinnen!

Falls ausgewählt, hier klicken:

Wir gratulieren! Der Gewinn: I-Pod Touch von Apple kann alles!

- Musik, Videos, Spiele, Internet …..
- Wert: 279,- EURO

Mit Ihrer Handynummer gewinnen Sie mit Glück und Geschick!

Viel Spaß und Erfolg!
Ihr MyQuiz2Win Team

Wahnsinn! Ich? Einen iPod Touch? Gleich mal anklicken. :-D

Dann gelangt man auf folgende Seite:

ipod

10 Fragen, die Handynummer angeben, und schon ist er meiner!

Juchuuu! Total nervös, Vorfreude!

Und schon hat man das Kleingedruckte überlesen, wo es heißt:

* Ablauf: Der Teilnehmer registriert sich mit seiner Mobilfunknummer, und kann dann eine per SMS gesendete TAN eingeben. Erst dann ist der Dienst aktiviert. Danach beantwortet der Teilnehmer 10 Wissens- und mathematische Fragen. Der schnellste Teilnehmer, der alle Fragen richtig beantwortet hat, gewinnt den Preis. Jedes Quiz läuft eine Woche. Der Dienst kostet wöchentlich 4,99 Euro. Der Dienst ist ein Abonnement und kann jederzeit im Login-Bereich oder über Kontakt gekündigt werden. Wird er nicht gekündigt, verlängert sich der Dienst um eine weitere Woche. Dies wird per SMS mitgeteilt.

Ah ne, is klar. 

Ich habe mal das Programm Vistumbler eine Weile laufen lassen. Das Programm ist kostenlos, legal und open source. Einmal gestartet zeichnet es auf, welche WLAN so in der Umgebung sind und auch ob und wie sie verschlüsselt sind…

Read the rest of this entry »

Seit ein paar Tagen ist Google Chrome, der Browser, im frühen Beta-Stadium erhältlich.

Meine Vermutung in diesem Beitrag war übrigens richtig. Jeder Chrome erhält eine eigene Nummer:

Googles Browser Chrome sendet einige Daten an den Hersteller, daraus macht Google keinen Hehl. Bei der Installation bekommt jeder Browser eine eindeutige Nummer zugeordnet, die immer wieder zusammen mit anderen Daten an Google gesendet wird.

http://www.golem.de/0809/62171.html

Datenkrake wird Google häufig genannt. Mag stimmen. Die Dienste von Google sind alle toll, und alle kostenlos. Und trotzdem schreibt Google richtig gute Zahlen. Irgendwoher muss es ja kommen. Den meisten Umsatz macht Google mit Werbung, das ist bekannt. Umso mehr persönliches Surfverhalten analysiert werden kann, umso mehr personalisierte Werbung, Services sind möglich. Dies steigert die Effizienz der Werbung. Und natürlich auch die Gefahr.

Obgleich Chrome noch eine recht frühe Beta-Version (v0.2.149.27) ist, so läuft er doch sehr stabil. 
about_chrome 
In diversen Geschwindigkeitstests schlägt er alle bekannten Browser derzeit auf dem Markt. Bittere Pille für Microsoft, sind die ja kurz vor der Veröffentlichung von Internet Explorer 8, der derzeit als Beta erhältlich ist – und im Vergleich zur 7er Version deutlich schneller ist.

Aber ist Schnelligkeit alles? Ja und nein.

Die Jungs von Google haben in der Pressekonferenz den Browser als open-source angepriesen. Interessant ist hier allerdings, dass sich die IT-Gemeinde nicht so ganz einig zu sein scheint, ob der Browser wirklich open-source ist, oder ob Googles Verständnis von open-source ein anderes ist.

Die englische und viele weitere Wikipedia-Versionen sprechen von BSD-Lizenz (open-source)…

wiki_chrome_en

…doch die deutsche Wikipedia ist da anderer Auffassung:

wiki_chrome_de

Was richtig ist? Warten wir es ab. In ein paar Wochen dürfte dieser Wiki-War vorbei sein… Schließlich ist das Interesse an dem Ding sehr groß

In der „EULA“ zum Chrome habe ich beim überfliegen einen interessanten Passus gefunden:

3. Sprachversion der Bedingungen

3.1 Sollte von Google eine Übersetzung der englischen Ausführung der Bedingungen bereitgestellt werden, stimmen Sie zu, dass Ihnen diese Übersetzung lediglich zum besseren Verständnis zur Verfügung gestellt wird. Ihre Beziehung zu Google wird ausschließlich durch die englischsprachigen Versionen der Bedingungen geregelt.

3.2 Sollte sich zwischen der englischsprachigen und der übersetzten Version der Bedingungen ein Widerspruch ergeben, gilt die englischsprachige Version.

Ob das so rechtens ist? Ich denke nicht…

Fazit: Firefox wird vorerst nicht deinstalliert und bleibt der Hauptbrowser.

Seit gestern abend, genau gesagt seit 20:46 Uhr dt. Zeit, kann man sich unter http://www.google.com/chrome, den neuen Browser von Google kostenlos herunter laden.

Ähnlich wie man es von Steve Jobs und anderen gewohnt ist, gab es ab 20:00 Uhr eine Pressekonferenz, die man im Internet verfolgen konnte. Auch jetzt noch kann man die Pressekonferenz hier ansehen.

Und vorab kam Google lediglich mit einem Comic heraus.

Was bleibt zu Chrome zu sagen? Die Meldungen überschlagen sich derzeit förmlich. Jedes Online-Nachrichtenmagazin, dass etwas auf sich hält, schreibt über Chrome und lobt den Browser in höchsten Tönen. Die Fakten kann man hier und hier und hier etc nachlesen.

Zu Recht? Das Ding ist schnell, intuitiv, und wirklich benutzerfreundlich. Auch wenn Google Gears noch etwas Probleme bereitet, das Ding macht Spaß und ist schneller als jeder andere derzeit erhältliche Browser.

Bleibt die Frage, ob es einen Haken gibt. Derzeit befindet sich das Ding noch im Beta-Status. Und es gibt keine Plugins (wie Werbeblocker o.ä.). Da hat der Firefox derzeit noch die Nase vorn.

Aber auch dies wird kommen, denn das ist irgendwie Ding open-source (so wurde es angekündigt, und in Wikipedia steht dazu: „3-Klausel-BSD-Lizenz und weitere Open Source-Lizenzen“). Anders würde es auch wohl von der Web-Gemeinde nicht angenommen werden. Geschlossener Quellcode, nach Hause funkend, und das von Google? Eine einfachere Art für einen Genickschuss gibt es wohl heutzutage nicht.

Aber was funkt das Ding nach Hause? Fest steht, dass die Adressleiste permanent in Verbindung mit dem Web bereits bei der Eingabe von Adressen Vorschläge macht. Und mit einem Google-Konto (Gmail bzw. Googlemail) kann man sich ja via www.google.com/ig eine wunderbare Startseite zusammenpersonalisieren.

Nur: Bleiben diese Login-Daten auch nach der Abmeldung erhalten? Was zeichnet der Browser auf? Was sendet er nach Hause?

Ist diese Annahme, dass dieser Wunderbrowser Daten über Daten aufzeichnet und nach Hause schickt, paranoid? Wohl kaum. Google generiert die Haupteinnahmen über Werbung. Und eine Oma hat wenig Freude an Sido, dafür aber an Stützstrümpfen. Je personalisierter die Werbung also ist, umso eher lässt sich darüber Gewinn generieren. Und dieser Browser sammelt die passenden Informationen. Vielleicht.

Und vielleicht wird es bald wie in diesem Filmausschnitt aussehen auf dieser vergoogelden Welt:

Auf meinem Acer Aspire 5920-1A2G16Mi ist Windows Vista Home Premium installiert. Dieses Notebook hat 160 Gigabyte an Festplattenspeicher. Und das alles zu einem guten Preis.

Lustig war jedoch die Festplattenbelegung. „Vor“ C: waren ca. 10 Gigabyte für die Wiederherstellung belegt, und „nach“ C: waren weiter 3 Gigabyte mit einem Windows XP Media Center belegt. Dieses Media Center ließ sich per Hotkey sehr schnell starten und ermöglichte Zugriff auf Multimedia-Dateien. Das ist zwar nett, aber wenn man die Kiste am laufen hat, dann hat man sie doch „richtig“ am laufen oder? Aber es funktionierte gut soweit – nur 13 Gigabyte verschenken? Das muss nicht sein.

Glücklicherweise konnte man (oder kann man noch immer?) sich eine „vista anytime upgrade“ DVD zum Versandkostenpreis bestellen, und damit kann man Vista auch bei Acer Notebooks komplett installieren, mit der dazugehörigen Lizenz, und ohne all die Werbe-Software (Screensaver-Trials, Office2007, Norton, etc), was ja doch eher Sinn macht.

Nun sind also diese 13-Gigabyte an DAU-Festplattenverschwendung freigescheffelt, und in den freien Bereich Ubuntu in der aktuellen Version installiert.

Dauer für die Installation? 30 Minuten! Alles drin! Ich bin jedes Mal aufs neue begeistert!

Bevor ich aber das Video mit den grafischen Vorzügen von Ubuntu zeige schauen wir zurück, und das genau 10 Jahre. Vor 10 Jahren gab es Windows 98.

Und für Windows Vista gibt es auch einen negativen User-Bericht. Die Erfahrungen dieses Users kann ich zwar nicht bestätigen (weil auch Acer & Vista zusammen ausgeliefert wurde), dennoch ist das Video nicht unwitzig.

Aber nun zu dem wirklichen Fun. Man beachte, dass Mac von Apple schon seit Jahren grafische Effekte hochgehalten hatte. Und immer sagte man, Apple sei für Kreative und Windows für Business. Mehr oder minder. Und dann merkte Microsoft, dass es so nicht weitergehen würde, und entbeinte sich sozusagen bei dem Versuch, grafische Effekte in Vista einzubauen. Aero Glass. Nicht unschön. Aber nicht mal nahe dran, was das kommerzielle Betriebssystem MacOS kann.

Aber, Lieber Bill Gates und lieber Steve Jobs, warum kriegt die Linux-Gemeinde all das und MEHR für umsonst hin? Junx, Ihr könnt einpacken! Sorry to say, but time is over… :

Beeindruckend, nicht wahr? Und das ist auf den ollsten PCs oder Laptops möglich. Gut, nicht den Dingern aus 1985, aber schon auf sehr alten Geräten…

Und nun zum Final Battle:

In meinem Falle verweile ich aber dennoch bei einer Partition mit Windows, da ich noch keine gescheite Software für Linux gefunden habe, um mein Handy zu synchronisieren. Dank Kartell-ähnlicher Stellung von Microsoft sind die meisten guten Sync-Programme für Windows geschrieben. Das ändert sich aber dank des Internets, kann man doch über diverse Seiten Kontakte und Kalender schon online synchronisieren.

Argumente für Apple? Fallen mir gerade wirklich keine ein. iTunes, um den iPod zu synchronisieren? Bitte! Songbirg. Sonst noch was? … Nö. Sonstiges? Suche auf http://sourceforge.net/

Time is over.

Die olympischen Spiele sind gerade vorbei. Und die westliche Welt hat sich das Maul zerissen über freie Meinungsäußerung in China und so weiter… Hier ein nettes Bild aus China:


(Der vierte von links oder rechts ist übrigens Billy Boy… – Bild: Flickr)
(Vorsicht – Sarkasmus)

Ja, Malware. Software, die autonom in der Systemsteuerung Verknüpfungen erstellt, bei Updates mehr anbietet als man installiert hat, das ist für mich Malware.

Damit mir weitere folgen mögen hier die Kurzaufstellung, wie man Apple vermeiden kann.

Die ultimative Apple-Alternativen:

  1. Für Quicktime: Quick Time Alternative 2.6.0
  2. Für iTunes mit iPod-Unterstützung: Sonbird 
  3. Für iTunes ohne iPod-Unsterstützung: musikCube
  4. Für Safari: Firefox

Wenn mir jetzt noch einer verraten würde wie ich dieses blöde Mobile Me aus meiner Systemsteuerung wieder raus bekomme wäre ich wirklich happy.

Unfassbar. Soeben entdecke ich armer dummer User, der naiverweise Quicktime mit iTunes installiert hat, folgendes in meiner Systemsteuerung:

mobileme01

Darüber hab ich schon gelesen. Das ist der tolle Dienst fürs iPhone, der nicht funktioniert und nur Probleme bereitet. Na super.

mobileme02

Spinnen die denn total??? Apple-Software fliegt jetzt tutto kompletto runter, das wars!

Meine Digitalknipse Lumix FX01 zeichnet Videos in recht brauchbarer Qualität im Quicktime-Movie-Format auf. Leider wird dieses aber nicht 100%ig vom VLC-LAN-Player unterstützt.

Also muss ich wohl oder übel Quicktime installieren. Auch wenn ich immer noch nicht verstehe, warum Quicktime ewig braucht (Apple soll doch sooo genial sein?!?!?), bis es geöffnet ist, so kann ich das doch irgendwie verschmerzen. Und auch die automatischen Updates sind eigentlich eine nette Sache…

…wenn doch Apple akzeptieren würde, dass man nicht ungewollt Software installieren möchte…

Verflucht, was glauben die eigentlich, wer die sind???
apple_update 
Wenigstens erscheinen die „optionalen“ Updates (bzw. ungewollten Installationen) nun in einem separaten Fenster, aber dennoch. Anfangs kamen Safari und iTunes, sofern nicht bereits installiert, gleich mit der zu updatenden Software mit.

Das Problem ist schon ne Weile bekannt, und ob Apple damit wirklich so viel besser ist als Microsoft… Ich wage es zu bezweifeln. Und mit Sicherheit ziehe ich mir mit diesen Apple kritisierenden Beitrag die Schmäh von hirngewaschenen Apple-Usern auf mich, sei es drum:

Apple nervt!

Mal ehrlich… Bei der Installation von Programmen… Wer liest die Lizenzvereinbarung? Und falls doch, wer versteht eigentlich in aller Fülle, auf was man sich da einlässt? Normalerweise ist es doch Click Click Click und fertig! Kann mir niemand erzählen, dass er sich die Zeit nimmt, die von findigen Lizenzjuristen ausgedachten Lizenzen zu lesen und zu verstehen. Da wäre man doch viel zu lange mit beschäftigt.

Und da fand ich folgende Lizenzvereinbarung, wie sie mir gerade auf dem Bildschirm präsentiert wurde, doch wenigstens ehrlich:

Lizenzvereinbarung

A beneficiary is the person or entity you designate to receive the proceeds
Good Day,
I am Mr. Derry Johnson and a Banker by profession. I have a business proposal for you which worth a great sum
of money. I will give you further information on receipt of your E-mail. Please just send “ INTERESTED“
as a reply and we will proceed from there. This is a legal deal and i am very much aware of the fact that there
are Internet scam out there.
I await your message with a confirmation of the word “ INTERESTED“
Regards,
Mr. Derry Johnson

Boah, das ist ja wie Weihnachten! Was für ein Glück!

(Gmail muss ganz offensichtlich seinen Spamfilter überarbeiten).

Ja ja, jetzt hab ichs amtlich. Habe mich einem Internet-Sucht-Test unterzogen. Mein „Internet-Quotient“ liegt bei 74! Wer bietet mehr….?

Sie haben 74 Punkte erreicht.
Sie bewegen sich überwiegend in der virtuellen Welt.
Versuchen Sie, die Computerzeit zu reduzieren. Wenn Sie bereits die Erfahrung gemacht haben, Ihre Internet-Nutzung nicht reduzieren zu können, sollten Sie sich genau beobachten: Was bringt das Internet Ihnen? Wie fühlen Sie sich, wenn Sie surfen? Wie fühlen Sie sich, wenn Sie darauf verzichten? Gibt es Möglichkeiten, diese Erfahrungen und Gefühle auch in der realen Welt zu bekommen?

Nehmen Sie Kontakt zu einem Psychotherapeuten auf, der Sie bei der Veränderung unterstützt. Ihre Internet Nutzung gefährdet Ihre Gesundheit und wahrscheinlich auch Ihre Partnerschaft, den Freundeskreis und die Arbeitsstelle.
(Quelle: http://www.palverlag.de/internetsucht-ergebnis.php)

Naja, is schon was dran am Ergebnis, aber versuchen wirs erstmal ganz auf die homöopathische Tour: Hier nun die „Top 5 Gründe der Internetsucht“ :-D

Auch wenn dieses Blog erst ein paar Tage alt ist, so kommen die meisten Besucher laut interner Statistik aufgrund des ersten Postings.

Ein kurzer Check bei Google zeigt, dass sich dieser Spam-Mail viele angenommen haben.

wgk

Eine Meldung aus einen Chat mit China, nur so am Rande. Was bislang in dem Medien nicht so breitgetreten wurde. Der Chat-Partner ist ein Ausländer in China und dort als Englischlehrer tätig. Im Rahmen des Chats über Zensur hier und da kam dann folgende interessante Meldung:

re: censorship–three weeks ago the police cleard my roof of all the satellite dishes

just days before the Olympics

so, no TV for me

but actually, life is better with no TV

i’m grateful, in fact

Das Problem mit dem TV ist also vorerst gelöst. Bei dem Chat fiel uns aber auf, dass dieser ja noch unverschlüsselt aus dem zensierfreudigen China kommt. Aber auch dafür gibt es eine Lösung.

Zunächst verabschiedet man sich von den gängigen Chat-Programmen wie MSN, Google Talk, ICQ, etc. und installiert den Multi-Messenger Pidgin [http://pidgin.im/], der alle gängigen Chat-Protokolle unterstützt (AIM, Bonjour, Gadu-Gadu, Google Talk, Groupwise, ICQ, IRC, MSN, MySpaceIM, QQ, SILC, SIMPLE, Sametime, XMPP, Yahoo!, Zephyr).

Und dazu holt man sich das Plugin Pidgin-Encryption [http://pidgin-encrypt.sourceforge.net/].

Und nach einem kurzen Setup laufen alle Chats, sofern beide Teile Pidgin und Pidgin-Encryption nutzen, verschlüsselt.

Mein Vista-Laptop ist eigenen Angaben nach nicht optimal…

index 

…aber für ganz wichtige Sachen reicht es noch alle Mal:

indy4monkey2 

http://www.scummvm.org/

Der Chaos Computer Club hat ein tolles Softwarepaket zusammengestellt. Den „Freedom USB Stick“. [Download & Info]

chinesewalllogo.jpg

Dabei handelt es sich um eine Kombi aus dem Anonymisierungsdienst TOR und Firefox.

Das Paket kann problemlos von einem USB-Stick gestartet werden, eine Installation ist nicht notwendig. Man kann es natürlich auch direkt von der Festplatte aus starten.

Beim Start wird eine Verbindung zu dem Tor-Netzwerk hergestellt…

en_freedomstick_4

…und anschließend startet der Firefox. Man ist dann „anonym“ unterwegs und umgeht auch die jeweiligen Zensurmaßnahmen des Landes, in dem man sich gerade befindet.

Sehr nettes Tool, dass man sich mal abspeichern sollte.

Folgende Email surrt seit einigen Tagen vermehrt durch die Republik.

Betreff: Wahrheit über Georgien Konflikt

Ein kleines Mädchen spricht die Wahrheit über georgische Angriffe:
http://youtube.com/watch?v=H8XI2Chc6uQ
(YouTube manipuliert den Aufrufzähler und lässt dieses Video nicht populär werden)

2000 Tote innerhalb von 2 Tagen durch georgischen Angriff – RIP
Für alle Kinder, Frauen, Männer die durch georgische Angriffe umgekommen sind starten wir diese Aktion.

Wir sind gegen Propaganda in deutschen Medien!
Wir sind keine Medien-Marionetten.
Wir wollten die WAHRHEIT! Wir sind das Volk!

Verbreite diese Nachricht wie ein Lauffeuer! (Emails, Blogs, Foren, ICQ)
Zusammen sind wir stark.

Der ungefährliche youtube-Link zeigt einen Ausschnitt aus einem Fernsehinterview von Fox-News mit einem 12jährigen Mädchen, das sich im Konfliktgebiet befand.

Und dummerweise dankt dieses kleine Mädchen dort doch tatsächlich im US-TV dem russischen Militär. Blöde Sache. Nun ist das also im web und wird im Rahmen von Spam benutzt um auch eine Sicht der Geschehnisse darzustellen.

Lustigerweise war die Angabe mit dem falschen Aufrufzähler zeitweilig sogar korrekt. Und dann kann einem die Phantasie schon durchgehen. Youtube manipuliert? Youtube gehört Google. Was Google vorhat weiß eh niemand. etc etc. Aber der Zähler funktioniert wieder – wahrscheinlich ist er einfach unter der Last der Aufrufe zusammengebrochen.

Kurzum: Spam, obgleich Gmail nicht rechtzeitig gefiltert hat – dennoch genau so langweilig wie der übliche Rest…